 | Vaser |  | |
| | | | HARTER EINSATZ VON MENSCH UND MASCHINE: Die Holzwirtschaft im Maramuresch-Gebiet hat eine lange Tradition. Besonders aber in Viseu de sus und im Tal des Flusses Vaser, durch das die CFF-Strecke führt. Vor Errichtung der Bahn wurde das Holz im Wassert al geflößt. Um die Abhängigkeit vom Wasserstand zu mindern, wurden Klausen errichtet, in denen der Fluß gestaut wurde. Die Floße warteten unterhalb der Klause, bis das Wehr geöffnet wurde. Die Flutwelle trug die Floße talwärts. Geflößt wurde, so sagt man, manchmal sehr weit: Beispielsweise vom Vaser über den Viseu bis in die Theiss und auf dieser bis zur Donau. Eine lange Reise! Reste einer Klause sind heute noch nahe der CFF-Station Botizu zu sehen. Das Flößen war zwar kostengünstig, brachte aber erhebliche Nachteile, wie die Verschlechterung der Holzqualität, sowie Manipulationsverluste mit sich und war außerdem gefährlich. Aus diesen Gründen begann man im Wassertal1932 mit dem Bau der Waldbahn. Der interessanteste Tag in Viseu war früher zweifellos der Montag, an dem die Waldarbeiter zu ihren Arbeitsstellen in den Bergen gebracht wurden. Es verkehrten gewöhnlich bis zu drei Züge: der erste bestand aus ein oder zwei Güterwagen, mit denen Lebensmittel transportiert wurden, und 5 bis 6 Personenwagen. Jeder Personenwagen hatte seinen Bestimmungsort. Einzigartig auf dieser Linie sind - abgesehen vom Personenverkehr - die drei Tunnels auf der Strecke nach Fäina und früher ein Wasserkran auf offener Strecke vor Novat. Die maximale Steigung dieses Waldbahnsystems beträgt 59 0/00. Dieser Bilderbogen ist ein Produkt von http://www.schmalspurfreunde.ch.vu | | |  | | | | | | | |
|